Am 03. September hat sich die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt gegründet. Zur Vorsitzenden wurde die stellvertretende Parteivorsitzende und Bundestagsabgeordnete Aydan Özoguz gewählt. Özoguz, die auch Integrationsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion ist, freut sich über die neue Aufgabe und setzt auf die Vernetzung derjenigen, die sich in der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt engagieren wollen: „Erst kürzlich hat der Hamburger Senat die Staatsverträge mit den muslimischen Verbänden vorgestellt und damit ein bundesweites Signal ausgesandt. Die dadurch angestoßene Diskussion zeigt die gesellschaftspolitische Bedeutung der Themen, die wir in Zukunft gemeinsam in der Arbeitsgemeinschaft behandeln werden. Die Zusammensetzung der AG wird dazu beitragen, dass unsere Arbeit sowohl von der landespolitischen als auch von der bundespolitischen Erfahrung unserer Mitglieder profitieren wird.“

Der neu gewählte Vorstand setzt sich aus sechs Mitgliedern und den stellvertretenden Vorsitzenden Ali Simsek, MdHB und Michael Ulrich zusammen.

Der stellvertretende Vorsitzende Ali Simsek freut sich ebenfalls über die bevorstehende Arbeit und betont: „Die AG heißt nicht nur Migration und Vielfalt, sondern sie ist auch vielfältig. In der AG sind zum einen Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker vertreten und zum anderen Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und hoffe auf interessante Gespräche.“

Für den stellvertretenden Vorsitzenden Michael Ulrich ist die Gründung der Arbeitsgemeinschaft auch entscheidend für das Selbstverständnis der SPD. Er sagt: „ Die Zukunftsfähigkeit der SPD hängt auch davon ab, ob es ihr gelingt, das migrantische Potenzial einzubinden.

Die Hoffnung Özoguzs auf eine engagierte Arbeit- angestoßen durch die Gründung der neuen Arbeitsgemeinschaft im Bereich Migration- dürfte auf fruchtbaren Boden stoßen, so waren schon zur Gründung über siebzig interessierte Genossinnen und Genossen aus allen Bezirken der Stadt gekommen. „Das war ein guter Start, so soll es auch weitergehen“, so Özoguz abschließend.